German Design Award

German Design Award 2019: Peter Schmidt ist Personality of the Year


Peter Schmidt, Grafikdesigner und Markengestalter, wird mit der Personality-Auszeichnung des German Design Award 2019 geehrt. In der Jurybegründung heißt es: »Peter Schmidt steht wie kein anderer für die ganzheitliche Inszenierung von Marken. Nicht viele Verbraucher werden ihn namentlich kennen, aber es gibt wohl kaum jemanden, der nicht schon einmal mit den unzähligen von ihm gestalteten Logos, Verpackungen und Produkten in Kontakt kam: Ob Milka oder Apollinaris, Rosenthal oder Arzberg, Jil Sander oder Joop – Peter Schmidt hat über Jahre viele große Marken begleitet, die bis heute seine Handschrift tragen. Sein für Jil Sander entworfener Parfum-Flakon hat es zeitweise sogar ins New Yorker Museum of Modern Art gebracht.«


Der 1937 geborene Bayreuther kam nach dem Studium in Kassel nach Hamburg, wo er 1972 mit Waltraut Bethge die Peter Schmidt Studios ins Leben rief. 30 Jahre lang hat er die Agentur geleitet, aus der die heute zur BBDO-Gruppe gehörende Peter Schmidt Group hervorging.

Die Bandbreite seines Schaffens reicht vom Packaging bis zum Corporate Design, vom Parfum-Flakon bis zur Markenberatung, von der Buchgestaltung bis zum Bühnenbild und zur Architektur.

Zu seinen berühmtesten Arbeiten gehören sicher der Schriftzug von Jil Sander und der minimalistische Flakon für ihr erstes Parfum. Aber auch mit seinen unzähligen weiteren Logodesigns und Verpackungen hat er die deutsche Konsumkultur des 21. Jahrhunderts visuell mit geprägt.

»Peter Schmidt lässt Marken tanzen wie ein Ballettchoreograf. Unter seiner Führung werden sie zu Ikonen: Er versteht es, ihnen eine unvergleichbare Identität zu verleihen, die gleichermaßen zeitgeistig wie zeitlos ist«, kommentiert Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung, die Auszeichnung. »Über Jahrzehnte hinweg hat Peter Schmidt als einer der erfolgreichsten Markengestalter Deutschlands Zeichen gesetzt und so eine ganze Generation von Gestaltern geprägt.«

Weitere Informationen zu Peter Schmidts Auszeichnung als »Personality of the Year« finden Sie hier.

Aktuelle Gewinnerlisten sowie Bildmaterial finden Sie zum Download unter http://bit.ly/GDA2019

Rekordzahl bei den Einreichungen
Für die Bereiche Produkt- und Kommunikationsdesign konnte der German Design Award 2019 erneut erfreuliches Wachstum verzeichnen: über 5.400 Einreichungen in diesem Jahr. Es nahmen Produkte und Projekte aus 63 Ländern teil, wobei der Anteil internationaler Einreichungen auf 54 Prozent stieg. Entsprechend hart arbeitete die internationale Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gestaltung an der Auswahl der besonders herausragenden Einreichungen. Schließlich wählte sie in den 55 Kategorien insgesamt 50 Gold-Auszeichnungen aus.

Alle Gewinner des German Design Award 2019 präsentiert der Rat für Formgebung in der Online-Galerie unter: www.german-design-award.com/die-gewinner.html

Preisverleihung im Rahmen der Messe Ambiente
Die Gewinner des German Design Award 2019 werden im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 08. Februar 2019, am Eröffnungstag der Messe Ambiente, in Frankfurt am Main geehrt.

Presseakkreditierungen werden gerne unter presse@remove-this.german-design-council.de entgegengenommen.

Newcomer Award
Welcher der sechs Finalisten der Kategorie Newcomer zum Gewinner gekürt wird, bleibt weiterhin spannend: Dies wird erst im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 08. Februar 2019 auf der Messe Ambiente verkündet.

German Design Award
Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung und zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit. »Seit unserer Gründung 1953 ist es eine unserer zentralen Aufgaben, das internationale Designgeschehen zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten«, erläutert Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung. »Die jährlichen Preisträger stehen nicht nur beispielhaft für den wirtschaftlichen und kulturellen Wert herausragender Gestaltung, sondern bieten auch Orientierung und repräsentieren aktuelle Themen und Gestaltungsrichtungen«, so Kupetz weiter.