German Design Award 2026

Design, das funktioniert: Die fünf Gestaltungstrends 2026

Der Trendradar des German Design Award 2026 zeigt, wie sich Design international neu ausrichtet. Basierend auf den ausgezeichneten Arbeiten aus Produktdesign, Architektur und Kommunikationsdesign identifiziert der Report fünf Gestaltungsbewegungen, die Nutzung, Verständlichkeit und Verantwortung in den Mittelpunkt stellen.

Wie wird Design wirksam? Der Trendradar des German Design Award 2026 gibt Antworten. Er bündelt die zentralen Beobachtungen der 44-köpfigen internationalen Fachjury und analysiert die prämierten Arbeiten des aktuellen Wettbewerbs aus Produktdesign, Architektur und Kommunikationsdesign.

Der Report beschreibt eine klare Entwicklung: Materialien werden unverfälscht und sortenrein eingesetzt, digitale Systeme reagieren in Echtzeit, und Produkte wie Räume verbinden sinnliche Erfahrung mit funktionaler Intelligenz. Diese Haltung zieht sich durch alle Kategorien des German Design Award 2026.

Fünf Gestaltungsbewegungen im Überblick

Der Trendradar fasst diese Entwicklung in fünf Gestaltungsbewegungen zusammen, die sich international und disziplinübergreifend zeigen:

  • Zirkuläre Gestaltungssysteme, die regenerative Material- und Nutzungskreisläufe zum Ausgangspunkt der Gestaltung machen.
  • Vernetzte Prozessökologien, in denen digitale Infrastrukturen, Daten und Akteure zu lernfähigen Systemen zusammenwachsen.
  • Inklusive Gestaltungskulturen, die Orientierung schaffen, Barrieren abbauen und soziale Teilhabe ermöglichen.
  • Räume kultureller Resonanz, in denen Architektur und Kommunikationsdesign kulturelle Inhalte atmosphärisch vermitteln.
  • Material und Handwerk, geprägt von sichtbaren Fertigungsspuren, natürlichen Strukturen und materieller Tiefe.
 

Anhand konkreter internationaler Projekte – von zirkulären Materialsystemen wie RECOSYS rPET über digitale Plattformen wie Bucher Connect oder das Intelligent Cabin System bis hin zu inklusiven Raum- und Produktlösungen sowie materialorientierten Arbeiten – macht der Trendradar des German Design Award 2026 diese Bewegungen nachvollziehbar.

Design als funktionale Disziplin

Übergreifend versteht der Trendradar Design als funktionale Disziplin, die Wirksamkeit, Verständlichkeit und Nutzung in den Mittelpunkt stellt. Gestaltung wird nicht als isoliertes Objekt betrachtet, sondern als Teil komplexer ökologischer, technologischer und sozialer Systeme.

Der Trendradar des German Design Award 2026 richtet sich an Designer*innen, Architekt*innen, Unternehmen, Institutionen und alle, die sich mit aktuellen Entwicklungen im internationalen Design befassen.