

Frisch, mutig, richtungsweisend: Unsere Newcomer of the Year zeigen, was Design morgen kann. Wir fördern Talente, die mit außergewöhnlicher Kreativität und starken Ideen auf sich aufmerksam machen. Hier kommt die nächste Generation der Gestaltung – lass dich inspirieren von neuen Perspektiven.
Der German Design Award Newcomer ist ein Meilenstein in den Karrieren erfolgreicher Designer*innen: Zu den ehemaligen Preisträger*innen gehören zahlreiche heute namhafte Designer*innen wie Eva Marguerre, Marcel Besau, Sebastian Herkner und Christian Zanzotti.
Darüber hinaus bietet der German Design Council allen Finalist*innen bei unterschiedlichen, exklusiven Anlässen die Gelegenheit, führende Köpfe der designorientierten Wirtschaft seines Netzwerks kennenzulernen und wichtige Kontakte zu knüpfen.
Wie kann ich teilnehmen?
Für den dotierten Preis kann man sich nicht bewerben. Im ersten Schritt schlagen Vertreter*innen teilnehmender Hochschulen der German Design Graduates die Nominierungen vor. Anschließend werden diese informiert und können ihre Nominierung annehmen, indem sie ein digitales Kurzportfolio zur Verfügung stellen. Teilnahmeberechtigt sind Absolvent*innen aus den Disziplinen Textil-, Mode-, Produkt-, Industrie-, Kommunikations-, Digital- und Interaktiondesign.
Über die Vergabe des German Design Award Newcomer entscheidet eine unabhängige internationale Fachjury. Wie auch für die Bewertung der allgemeinen Einreichungen, ist sie besetzt mit Vertreter*innen von Industrie, Hochschulen und Design.
Die Jury bewertet die eingereichten Portfolios im Hinblick auf die stilistische Eigenständigkeit des Designs und ihr Entwicklungspotenzial. Dabei werden u. a. folgende Bewertungskriterien angesetzt:
Zudem fließen Aspekte wie Nachhaltigkeit und Circularity, Material- und Ressourcenbewusstsein sowie die Relevanz und Zukunftsfähigkeit der eingereichten Arbeiten in die Beurteilung ein.
Preisgeld
Aus allen Nominierungen werden fünf Finalist*innen von der fachkundigen Jury ausgewählt. Auf der Preisverleihung wird eine Gewinnerin oder ein Gewinner mit der Auszeichnung Newcomer of the Year gekürt, die mit einer Dotierung verbunden ist. Die übrigen Finalistinnen und Finalisten erhalten ebenfalls eine Auszeichnung.
Reichweite
Alle fünf Finalistinnen und Finalisten werden unserer Social-Comunity mit Posts vorgestellt und erhalten auf der Webseite Sichbarkeit über eigenen Seiten. Hier können sie sich mit ihren Arbeiten, im Interview und Video präsentieren.
Präsentation auf der Preisverleihung
Während der Preisverleihung werden die Finalist*innen mit ihren Arbeiten auf einer eigenen Ausstellung präsentiert. Das Highlight ist ihre Vorstellung in der Bühnen Show, mit anschließender Verkündung des Newcomer of the Yearund Überreichung der Preisurkunde.
Netzwerk
Alle Finalist*innen werden zur jährlich stattfindenden Design-Gala des German Design Council ins Soho-Haus Berlin eingeladen und vorgestellt. An diesem Event haben die Finalist*innen die Möglichkeit mit den Stiftungsmitglieder des German Design Council, hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und designgetriebnen Unternehmen in direkten Kontakt zu treten.

Industrial & Product Design
Marie Kurstjens von der Universität der Künste Berlin versteht Design als kollaborativen Prozess, um soziale und humanitäre Herausforderungen zu bewältigen.
Die Finalist*innen des German Design Award 2026 – Newcomer eint ein Fokus auf nachhaltige, zukunftsorientierte Ansätze und das Arbeiten an der Schnittstelle von Technologie, Materialforschung und Kreativität. Ob durch die Entwicklung von kreislauffähigen Materialien, innovativen Architekturkonzepten oder die Verbindung von Kunst und digitalen Technologien: Die Nachwuchsdesigner*innen setzen auf ressourcenschonende Lösungen und transformative Gestaltungsmethoden. Ihre Arbeiten zeigen einen klaren Drang, gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen durch kreative, interdisziplinäre Projekte zu adressieren.





German Design Graduatesist die zentrale Plattform für Designabsolvent*innen in Deutschland. Unter der Schirmherrschaft der Stiftung German Design Council ist GDG die einzige bundesweite Plattform zur Förderung von Designabsolvent*innen, die Nachwuchstalente sichtbar macht und deren Entwicklung aktiv unterstützt.
Das Programm bietet eine zentrale Plattform, um Abschlussarbeiten zu veröffentlichen und bei Unternehmen, Medien und Institutionen auf sich aufmerksam zu machen. Ausgewählte Arbeiten können in international anerkannten Ausstellungen präsentiert werden, während Workshops und Veranstaltungen direkten Kontakt zu Partner*innen aus der Industrie und potenziellen Arbeitgebende ermöglichen. Die Teilnehmer*innen können ihre Projekte zudem als aussagekräftige Referenzen für Bewerbungen und Kooperationen nutzen und gleichzeitig ein wertvolles berufliches Netzwerk aufbauen.

Patrick Speck wurde in Brasilien geboren und machte im Jahr 2000 seinen Abschluss in Industriedesign an der PUCPR, gefolgt von einem Master in Produktdesign und -technik an der gleichen Institution. Zwischen 2000 und 2006 arbeitete Patrick Speck für Electrolux Home Products. Im Jahr 2006 kam Patrick zu GROHE. Im Laufe der Jahre hatte er mehrere leitende Positionen in der Designabteilung, unterstützte die Marke weltweit und leitete Projekte vom Konzept bis zur Produktion. Im Oktober 2018 wurde Patrick zum VP of Design Transformation ernannt. Seit Januar 2020 ist Patrick Leader LIXIL Global Design EMENA, was seine Verantwortung mit der regionalen Designleitung für die LIXIL Design Studios in Düsseldorf und London erweitert. Von London aus leitet er die Marken GROHE und Cobra und stellt sicher, dass die Marken klar definiert, authentisch und mit einem einzigartigen Sinn für ihre Ziele bleiben. In dieser Funktion berichtet er direkt an Paul Flowers, Leader LIXIL Global Design, Executive Vice President und in direkter Linie an Leader LIXIL EMENA. Auf seiner Erfolgsliste stehen mehrere Schutzrechtsanmeldungen (Brasilien, Europa und USA) für Electrolux und GROHE.

Teresa Franqueira ist ordentliche Professorin für Industriedesign an der Universität Aveiro in Portugal und Mitglied des Vorstands der Cumulus-Vereinigung. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Design im Dienste sozialer Innovation, Nachhaltigkeit und kollaborativer Prozesse. Sie war internationale Koordinatorin des DESIS-Netzwerks (2021–2024) und Leiterin der Design Factory Aveiro (2016–2022).

Wiebke Meyer-Lüters ist Creative Director und Mitgründerin von studio tülü. Von Hamburg und Dortmund aus arbeitet das Designstudio international für Marken, Institutionen und Kulturprojekte. Gemeinsam mit ihrem Team entwickelt sie Brand Identities, digitale Auftritte und designgetriebene Systeme für Kund*innen wie HYROX, MYMARINI und den LWL. Ihr Blick auf Design wurde auch in New York geprägt, wo sie ihren Master in Design and Entrepreneurship absolvierte.

Juni Sun Neyenhuys arbeitet an der Schnittstelle von Materialwissenschaft, Zirkularität, konzeptionellem Design und Storytelling. Dabei liegt der Fokus darauf, natürliche Ressourcen für innovative Anwendungen in ökologischen Kreisläufen zu nutzen. Sie ist Mitgründerin von mujō, einem Unternehmen, das algenbasierte und kompostierbare Verpackungen entwickelt. Außerdem hat sie das Disruptive Materials Institute e.V. mitinitiiert – eine Plattform für Forschung, Kreativität und Zusammenarbeit für nachhaltige Materialzukunft. 2025 erhielt sie den German Design Newcomer Award des Rat für Formgebung.