German Design Award

German Design Award Newcomer 2019: Finalisten stehen fest


Die Jury des German Design Award 2019 hat die Finalisten für die Auszeichnung »Newcomer« ausgewählt. Von 188 nominierten Nachwuchsdesignern deutscher Gestaltungshochschulen haben die folgenden eine Chance auf die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung: Essi Johanna Glomb, Luzia Hein, Gabriel Müller, das Designer-Duo Luisa Rubisch & Rasa Weber und Frauke Zoë Taplik.


Der Rat für Formgebung fördert seit Jahren den Designnachwuchs, auch mit Unterstützung der Deutschen Telekom, die in diesem Jahr erneut die Preisgelder von insgesamt 25.000 Euro gestiftet hat. Schon das Erreichen der Finalrunde ist beim Newcomer-Preis des German Design Award mit Anerkennung und einem Preisgeld verbunden: Die Finalisten erhalten jeweils eine Prämie in Höhe von 2.500 Euro. Wer die Auszeichnung »Newcomer« und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro erhält, wird am 8. Februar 2019 auf der Preisverleihung des German Design Award bekanntgegeben.

Das internationale Teilnehmerumfeld sowie das Renommee des Wettbewerbs bieten den jungen Designern eine besondere Möglichkeit, sich und ihre Arbeiten zu präsentieren. In einer Reihe von exklusiven Anlässen des Rat für Formgebung haben die Finalisten zudem Gelegenheit, Stiftungsmitglieder kennenzulernen und wichtige Kontakte zu knüpfen.

»Gutes Design und Designtalente zu fördern, ist für den Rat für Formgebung seit jeher eine seiner Kernaufgaben. Besonders freut es uns, Nachwuchsdesignern den Weg in die Arbeitswelt zu ebnen und sie mit führenden Persönlichkeiten aus Design und Wirtschaft zu vernetzen«, so Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung.

 

Die Finalisten und ihre Arbeiten:

Essi Johanna Glomb (*1989) studierte an der weißensee kunsthochschule berlin Textil- und Flächendesign und erwarb 2017 ihren Master-Abschluss. Ihre Arbeitsweise ist interdisziplinär und verbindet die Bereiche Forschung, Design und Anwendung. Seit 2017 arbeitet sie an der weißensee kunsthochschule berlin in einem BMBF- geförderten Forschungsprojekt mit Fokus auf Designforschung und der Entwicklung innovativer Textilien. Essi Johanna Glomb war außerdem 2014 Mitbegründerin des Designstudios Blond & Bieber, das den Fokus auf konzeptuelles Design und nachhaltige Materialentwicklungen legt. Die Projekte des Studios wurden international ausgestellt und mehrfach ausgezeichnet.
www.studioblond.com


Luzia Hein (*1990) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte Grafikdesign in Mainz und Hamburg und schloss ihr Master-Studium 2017 mit Auszeichnung ab. Ihr Fokus liegt auf Schriftgestaltung, Gestaltung im Raum und Corporate Design. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit grafischen Mustern und deren interdisziplinärer Anwendung in verschiedenen Medien. In ihrem Master-Projekt Linie zu Fläche kombinierte sie raumgreifende Wandarbeiten und Schriftgestaltung und entwickelte einen Katalog zur Ausstellung. Heute arbeitet sie als freie Grafikerin und ist als Art Director beim Taschenlabel CHI CHI FAN in Hamburg tätig. 
http://www.luziahein.com


Gabriel Müller
(*1989) erlangte 2017 den Master-Abschluss Medical Design an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Seine thematischen Schwerpunkte umfassen die Bereiche Gesundheit, öffentliches Transportwesen und Nachhaltigkeit. Seine Methodik ist von den Ansprüchen des Human Centered Design geprägt. Er hat bereits verschiedene medizinische Geräte entwickelt, wie ein Diagnosegerät für das Messen von Blutflüssen unterhalb der Schädeldecke oder einen zentralen Venenkatheter für Noteinsätze. Müller arbeitet als Industriedesigner in München. 
www.gabrielmueller.eu


Luisa Rubisch (*1990) & Rasa Weber (*1989) sind die Gründerinnen des jungen Design- und Architekturkollektivs TFOB-THEY FEED OFF BUILDINGS aus Berlin. Das Team setzt sich aus Kreativen der Bereiche Design, Architektur, Film und Fotografie zusammen. Ihr Projekt Urban Terrazzo verbindet Materialforschung mit Design: Aus vorhandenen Überresten von Baumaterial und Schutt wird ein neuer Baustoff erstellt. Ihr Ziel ist es, einen geschlossenen Material-Kreislauf zu erschaffen und neue Anwendungsmöglichkeiten für zeitgenössische Baustoffe aufzuzeigen. Das Projekt wurde bereits in Berlin, Prag und Verona umgesetzt, u.a. mit Unterstützung von politischen und kulturellen Institutionen sowie Unternehmen der Bauindustrie.
www.urbanterrazzo.com


Frauke Zoë Taplik (*1990) schloss 2018 ihr Studium als Diplom-Designerin an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach mit Auszeichnung ab. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit entwickelte sie ein leichtes Pack Raft für Reisen namens Wasserläufer, das durch seine innovative Konstruktion ein schnelles Befüllen des Luftbootes ohne Werkzeug ermöglicht. Für ihr Vordiplom entwarf sie eine Schiene zur Frakturerstversorgung, die durch Gestaltung, Material und einfache Handhabung perfekt für einen Erste-Hilfe-Kasten geeignet ist. Für das Projekt wurde Taplik 2013 mit dem Dr. Marschner Rundgangpreis ausgezeichnet. Ihre Projekte wurden bereits in Ausstellungen, u.a. auf der Mailänder Möbelmesse, präsentiert.
www.zoetaplik.com



Weitere Informationen zu den Newcomern finden Sie unter:



Der Newcomer Award

Seit 2012 lobt der Rat für Formgebung den German Design Award Newcomer aus. Teilnehmen können junge Designerinnen und Designer aller Gestaltungsdisziplinen, die von deutschen Designhochschulen vorgeschlagen werden. Mit dem Newcomer Award werden jährlich dotierte Auszeichnungen für herausragende Nachwuchsdesigner vergeben. Ziel dieser Auszeichnungen ist es, innerhalb des Wettbewerbs junge Gestalter in der Phase nach der Ausbildung nachhaltig zu unterstützen und zu fördern. Aus allen Nominierungen werden fünf Finalisten von der fachkundigen Jury ausgewählt. Auf der Preisverleihung des German Design Award am 8. Februar 2019 in Frankfurt am Main wird ein Gewinner mit der Auszeichnung »Newcomer« gekürt, die mit einer Dotierung in Höhe von 15.000 Euro verbunden ist. Die übrigen Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.


Rat für Formgebung

Der Rat für Formgebung zählt zu den weltweit führenden Kompetenzzentren für Kommunikation und Wissenstransfer im Bereich Design und Marke. Seinem Stifterkreis gehören aktuell mehr als 300 Unternehmen an. Der Rat für Formgebung wurde 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages gegründet, um die Designkompetenz der deutschen Wirtschaft zu stärken. Seine vielseitigen Aktivitäten verfolgen ein Ziel: die nachhaltige Steigerung des Markenwerts durch den strategischen Einsatz von Design zu kommunizieren.


Kontakt

Janine Wunder, Bereichsleiterin Kommunikation und Marketing
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